In der Höhle des Löwen: Professor Raffelhüschen im Neujahrsgespräch über Waldspaziergänge, Medien und die Hoffnung auf einen konstruktiven Umgang innerhalb der Fakultät

24. January 2008, 19:50:20

Das Interview führten Christian Schmidt und Johannes Vatter

ZG: Sehr geehrter Herr Professor Raffelhüschen, zunächst einmal vielen Dank, dass Sie zwischen der Bildzeitung und der FAZ noch eine Lücke für ein kurzfristiges Gespräch mit dem Zunehmenden Grenznutzen gefunden haben. Lassen Sie uns beginnen mit einem kleinen Ausflug in die Geschichte des 20. Jh. Was hat Sie bewogen Ökonom zu werden?

Raffelhüschen: Das war eine ganz komische Geschichte, denn eigentlich wollte ich in die Höhle des Löwen blicken. In den 70er Jahren, also der Zeit meiner Jugend, war ich doch, sagen wir mal, etwas links bewegt. Aber ich wollte mitreden können und musste feststellen: Der Löwe ist ganz überzeugend. (Weiterlesen »)

Fitzenberger angekommen!

19. January 2008, 13:54:13

Von Johannes Vatter

Trotz zahlreicher Veranstaltungen, die bereits seit Monaten erfolgreich laufen, musste die Fakultät bis gestern Abend auf die Antrittsvorlesung von Herrn Prof. Fitzenberger warten. Das Ausharren hat sich gelohnt.
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Three prudent Nobel Prize winners in good shape

18. January 2008, 00:20:37

The grandfathers of our disciplin Paul Samuelson, Robert Solow and Franco Modigliani altogether and in color:

Economic forecast 2050!

Obviously the faculty of economics in Freiburg has not yet the same reputation as the worldwide known MIT and its departments, but one step to enhance the prestige of our department could be an open source plattform for chronicling and showing all speeches and outstanding lectures. Linked to this the editorial staff wants to thank all the people who were involved in the organization of all the series of additional lectures that took place this term!

Privilegien der Freiheit

7. January 2008, 02:26:04

Von Johannes Vatter

Die gegenseitige Erfüllung von Bedürfnissen, der Tauschhandel, steht auch im 21.Jahrhundert im Zentrum ökonomischer Analysen. Ob Immobilienkrise, Bahnstreik oder Siemensaffären, es geht immer um das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage und die daraus entstehenden Probleme. Daran wird sich auch 2008 nichts ändern. Als Ökonomen gehen wir im Allgemeinen davon aus, dass bei den allermeisten Transaktionen beide Vertragsparteien ihre Situation verbessern. Dies wird meist aus der simplen Überlegung abgeleitet, dass ohne ein klares Interesse an einem Tauschhandel kein einziger Akteur auf dem Markt eine Willenserklärung abgegeben würde, welche erst zu einem Austausch führt. Handel produziert Nutzen, so lässt sich schlicht formulieren.

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