Ein Gedankenexperiment zum Mindestlohn…

29. February 2008, 19:32:09

Von Volker Lindenthal

Heiß diskutiert auf der Straße und am Stammtisch, nun auch endlich eingefangen von der Redaktion des Zunehmenden Grenznutzens…

Was passiert eigentlich, wenn man den Lohn in einem Sektor anhebt, der nicht abwandern kann, in dem also die Nachfrage nach Arbeit vollkommen unelastisch wäre? Warum sollte man glauben, daß hier Arbeitslosigkeit entstehen wird? Wie sollte man denn mit Arbeitskräften, die in einem Billiglohnland arbeiten, unsere Straßen und Häuser sauber bekommen, in unseren Supermärkten kassieren, unsere Briefe verteilen, unsere Haare schneiden oder dergleichen?

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“Abolish the department of education!”

23. February 2008, 01:09:23

Peter Robinson comes up with some very tough questions for libertarians. But Milton Friedman has practiced punchy answers during his entire academic life. When it comes to his opinion, just 4 out of 14 government departments are needed. Defence, courts maybe a limited department of health care - that’s really enough!

The interview

(watch out for parts 1 to 4)

For those who find the errors in Milton Friedmans philosophy of life, please write to zunehmender.grenznutzen@gmail.com or comment. We will publish the 10 most powerful falsifications. And the three sharpest debaters can hope for an exclusive “ZG-Friedman” T-Shirt!

ZG erreicht tipping point!

19. February 2008, 01:01:24

Sehr geehrte Leser/innen, liebe Fakultät,

schon wieder sind wir ein Semester älter und hoffentlich auch etwas weiser. Ich möchte das Ende der Vorlesungszeit nutzen, um allen viel Glück für die bevorstehenden Klausuren und die darauf folgenden unifreien Tage zu wünschen. Wo Ihr auch sein mögt, ob unter Hochdruck bei irgendeiner Unternehmensberatung oder bei Euren Großeltern auf dem Land, genießt die Zeit, denn der Tag der ersten Steuerzahlung rückt unaufhaltsam näher (bitte erst ins McKinsey- Haifischbecken springen, wenn man einen gefestigten Charakter hat, sonst endet man wie Klaus Zumwinkel). Solltet Ihr auch in der vorlesungsfreien Zeit Appetit auf ökonomische Speisen haben, freut sich unsere Redaktion Euch hier begrüßen zu dürfen. Es sind spannende Projekte in Planung, unter anderem wird es ein weiteres Interview geben und viele schöne Links. Im Laufe des vergangen Wochenendes hat zum 3000sten mal eine Person unsere Seite aufgerufen, dabei gibt es uns erst seit 80 Tagen. Pro Tag macht das knapp 40 Besucher. Für unseren eher überschaubaren Marketingaufwand ist das, wie ich finde, durchaus zufriedenstellend. Sehr glücklich darüber, dass diese Seite im Gegensatz zu vielen Anderen im weiten Netz kein einsamer Ort ist, freue ich mich auf das kommende Semester. Dabei sollte aber nicht unerwähnt bleiben, dass wir natürlich offen sind für Kritik, Anregungen und vorallem Beteiligung. Wer uns also tadeln will (im Rahmen eines konstruktiven Feedbacks natürlich), oder wer nächstes Semester einen Beitrag leisten will ist hiermit herzlich eingeladen.

Mit redaktionellen Grüßen,

Johannes Vatter

Makro II in 13 Minuten

14. February 2008, 10:59:30

IS-LM, AD-AS, offen, einmal fixiert und bitte zum Mitnehmen!

Voilà le hic:

Alles auf einen Blick

Auf Wiedersehen, Homo Oeconomicus!

13. February 2008, 00:59:01

Von Christian Schmidt

Aufgeschreckt und wachgerüttelt durch den ersten (zu Recht) fakultätskritischen Beitrag meines geschätzten Kollegen Johannes Vatter habe ich mir mitten im Lernstress eine kleine Phase des „In-mich-Gehens“ gegönnt, um mich ein weiteres Mal einer großen Frage zu stellen: Homo Oeconomicus, wo bist Du? (Weiterlesen »)

Wettbewerb für alle, nur bitte nicht für uns!

9. February 2008, 03:17:03

Der Markt stellt für die meisten Professoren unserer Fakultät die einzig wahre Ordnung dar, die Bekanntgabe von Evaluationsergebnissen ist ihnen jedoch zu brisant.

Von Johannes Vatter

Der Student, der seinen „Selbstwert“ seit der Grundschule von Zahlen zwischen 1 und 6 repräsentiert sieht, hat sich an ein marktwirtschaftliches Evaluationssystem weitgehend gewöhnt. Professoren und Dozenten müssen sich wie es scheint erst wieder an die ständigen Bewertungen ihrer Leistungen gewöhnen und können sehr viel schlechter damit umgehen. Aber auch Studenten müssen lernen Feedback-Schleifen konstruktiv zu nutzen.

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Is it economics, stupid?!

3. February 2008, 23:54:32

Two days from now we will probably know who will be the candidate of the Democrats. ‘Super Tuesday’ is coming! Time for discussions and bets. After having experienced the tears of Mrs Clinton and her comeback in New Hampshire, it is considered to be very difficult to make serious forecasts. Small events pushed by the media can still change everything. And compared with the current ups and downs at the stock markets, political markets are even more fluctuating. For all of you who are not really fascinated by the subprime-fireworks (you should be… but let’s assume you aren’t) the editorial staff has found the right place to surge your adrenalin:

intrade.com

By the way, when it comes to our opinion, Barack is under-valued!

Good luck!