Auf Wiedersehen, Homo Oeconomicus!

Von Christian Schmidt

Aufgeschreckt und wachgerüttelt durch den ersten (zu Recht) fakultätskritischen Beitrag meines geschätzten Kollegen Johannes Vatter habe ich mir mitten im Lernstress eine kleine Phase des „In-mich-Gehens“ gegönnt, um mich ein weiteres Mal einer großen Frage zu stellen: Homo Oeconomicus, wo bist Du? Wie einfach waren noch die Zeiten, als Du bedingungslos galtest und von allen akzeptierst warest. Das Herzstück unserer Modelle warst Du und durch Dich haben wir erkannt, was die Welt in ihrem Innersten zusammenhält! Und nun das: Selbst unser wirtschaftwissenschaftlicher Lehrkörper, eigentlich der personifizierte Homo Oeconomicus selbst, wehrt sich gegen eine Marktbewertung – der Markt, der schlicht DAS Instrument für Effizienz ist. Transparenz und Wettbewerb, wie oft gingen diese beiden Hand in Hand durch unsere Vorlesungsstunden, mal beschwingt hüpfend und kaum hinterfragt, dann wieder ernst und mit Nachdruck sich selbst erklärend. Wissend und doch das Gegenteil übend, wehren sich unsere Professoren (oder zumindest einige) gegen die Veröffentlichung der Lehrevaluation. (Verständnis und Kritik, die hier nicht im Mittelpunkt stehen sollen, hat Redakteur Vatter eindrucksvoll dargelegt). Mein Unverständnis über dieses Handeln möchte ich dennoch mitteilen, bedenken wir nur all die Vorteile einer solchen Evaluation: Mehr Wettbewerb um die guten Bewertungen bedeutet mehr Qualität in der Lehre bedeutet mehr Ansehen der Fakultät. Das wiederum könnte als ultimatives Langfristziel eine stärkere Identifikation der Studenten mit ihrer Hochschule zur Folge haben. Und dieses, aber das mag noch in weiter Ferne liegen, gäbe vielleicht einen Motivationsschub für unsere Professoren, diese Geschlossenheit im Außenauftritt auch nach innen zu tragen. Hach, ich komme ins Träumen und verliere mich in der Zukunft, was mir in der Lernphase leider des Öfteren widerfährt.

Zurück zum Thema. Derart zum Nachdenken angeregt, fragte ich mich: Wenn unsere Professoren sich nach eigener Maßgabe nicht rational verhalten, obwohl sie sicher alle für sich in Anspruch nehmen würden, überaus rational zu sein, dann muss es dafür eine Erklärung geben! Und was soll ich sagen: Es irrt der Mensch, solang er strebt! Sollte das etwa auch für unseren allseits verehrten Homo Oeconomicus gelten? Zwar weiß ich viel, doch möchte ich alles wissen – und habe in meiner Not fachfremd gesucht. Ich musste gar nicht weit gehen, haben wir doch die Psychologen in unserer Fakultät! (Warum findet eigentlich in dieser Richtung so wenig fachlicher Austausch statt? Eine bessere Chance dazu werden wir nicht bekommen. Aber ich schweife schon wieder ab.) Ein Erklärungsansatz jedenfalls kommt aus der neurobiologischen Forschung: Social Brain heißt das Stichwort. Da ich nun kein Psychologe bin, werde ich mich mit einem oberflächlichen Erklärungsversuch begnügen müssen und bitte diejenigen, die mehr davon verstehen als ich, fleißig Kommentare zu schreiben. Die Erkenntnis aus dieser Forschungsrichtung könnte unseren Homo Oeconomicus arg ins Schwitzen bringen, sagt sie doch aus, dass wir nicht primär auf Eigennutz, Egoismus und Konkurrenz eingestellt sind, sondern vielmehr auf Kooperation und Resonanz. Das Gehirn selbst belohnt dabei gelungenes Miteinander durch Ausschüttung von Botenstoffen, die gute Gefühle und Gesundheit erzeugen. Die treibende Kraft (die uns alle als Dopamin-Junkies entlarvt) ist dabei das Finden und Geben zwischenmenschlicher Zuwendung, Wertschätzung und Liebe. Unser Verhalten im Alltag wird meist direkt oder indirekt dadurch bestimmt, dass wir sozialen Kontakt finden oder erhalten wollen. Bei dauerhaft gestörten Beziehungen oder dem Verlust von Bindungen kann es zu einem Absturz der Motivationssysteme kommen, an dessen Ende die Aggression stehen kann. Soweit die Theorie, und ich muss sagen, beim „In-mich-Gehen“ verspürte ich keinerlei kognitive Dissonanz. Meine Erklärung des professoralen Verhaltens nun lautet folgendermaßen: Aufgrund der Tatsache, dass manch ein Professor eine schlechte Beurteilung befürchtet haben mag, die bei ihm nicht Kooperation und Resonanz, sondern eher das Gegenteil hervorgerufen hätte und somit keine Glückshormone ausgeschüttet würden, ist es nur verständlich, die Lehrevaluation zurückzuhalten. Denn bedenken wir die Konsequenzen: Absturz der Motivationssysteme, schlechtere Lehre und letzten Endes Aggression – vermutlich auf Seiten der Professoren und der Studenten! So kann man den Professoren nun keinen Vorwurf machen ob ihrer Handlungsweise – es kommt eben auf die Erklärungswelt an, wie Popper schon gelehrt hat.

Ein weiteres Phänomen kann mit diesem Ansatz wunderbar erklärt werden: Herr Blüm meinte in der Plus-Minus Sendung vom 5.2.08, die Rente mit 67 sei unverantwortlich. Er empörte sich regelrecht darüber, dass die Diskussion um Beiträge und Leistungen “zu einer Art von Volksverdummung” verkäme. Professor Bernd R., ein wahrer Spezialist auf diesem Gebiet, erklärte daraufhin etwas polemisch, Herr Blüm würde mit Sicherheit keine Klausur bei ihm bestehen, sei doch die Rente mit 67 nichts anderes als der von Herr Blüm selbst in seiner aktiven Ministerzeit geforderte “Blümsche demografische Faktor” - mit exakt den gleichen Auswirkungen!! Lieber Professor. R., sie haben Recht und sie sind ein Vollblutwissenschaftler. Aber Herr Blüm folgt nur dem Verlangen nach einem weiteren Dopamin-Ausstoß, in dem er sich heute mit den Alten (zu denen er ja auch schon langsam gehört) solidarisiert und zwischenmenschliche Zuneigung sucht. In seiner Amtszeit kam diese eben mehr aus der Partei; außerdem war er da noch einer der Mittelalten und hatte das Rentenproblem der Alten sicher nicht so fest vor Augen. Er möchte doch nur lieb gehabt werden. Ist das denn so verwerflich?

Ich für meinen Teil freue mich, eine Erklärungshypothese gefunden zu haben und kann mich nun wieder entspannt dem Lernen widmen. Ob wir uns nun langsam aber sicher von unserem geliebten, weil bekannten Homo Oeconomicus verabschieden müssen und uns auf eine Wohlfühl- oder gar Streichelzooökonomie zu bewegen, vermag ich nicht zu sagen und will es auch nicht – dafür sind größere Geister notwendig und es ist auch schon mitten in der Nacht! Ich bedanke mich bei Herrn Goethe, von dem ich 3 Zitate entliehen habe und finde noch ein Weiteres ganz passend: „Ach Gott! Die Kunst ist lang und kurz ist unser Leben.“

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 13. February 2008 um 00:59:01 und abgelegt unter Fakultät 2.0 - elite inside?, The homo oeconomicus is dead!. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

8 Antworten zu “Auf Wiedersehen, Homo Oeconomicus!”

  1. Sven meint:

    die idee, homo oeconomicus in frage zu stellen ist fuer sich gesehen recht interessant. in der tat fallen mir auch viele menschen ein, die eher anders motivierbar sind. dennoch muss man unterscheiden. und zwar zwischen individuen und wirtschaftlichen akteure. nenne mir eine maßgeblche firma, die sich nach liebe und zuneigung sehnt. sobald wir (rendite interessierte) firmen als wirtschaftsakteure begreifen haben die soziologen mit ihrer ueberlegung wenig mitzureden. auch ein soziologisch motivierter imbissbudenbetreiber, der sich persoenlich nach liebe und zuneigung sehnt, wird, wenn er im metro die “inputs” fuer seine produkte kauft preise vergleichen und konkurrenz ausnutzen, seinen (erwarteten) gewinn maximieren und vermutlich die billigere milch kaufen, auch wenn dafuer die schwarzwaldbauern untergehen. im bezug auf die einzelnen professoren mag dein ansatz gut sein. ein grund homo oeconomicus in frage zu stellen ist darin aber nicht zu sehen.

    eine andere idee zur zurueckhaltung der bewertung koennte jedoch darin bestehen, dass professoren ine noteninflation befuerchten. stelle dir folgendes vor: alle professoen konkurrieren um die besten bewertungen. wie wird man gut bewertet ? mit einfachen modellen, unterhaltsamen vorlesungen und guten klausurergebnissen (jetzt mal ganz grob gesagt aber das sind sicher wichtige faktoren). daher wird nun jeder professor versuchen, sich im anspruch zu unterbieten, weil der student meist nicht erkennen kann, ob das was er gerade lernt wirklich anspruchsvoll ist. der von mir geschaetzt herr landmann hat das mal so ausgedrueckt: ihm sei klar dass seine klausuren schwer seien und er hat auch zur kenntnis genommen dass die leute mehr lehrmaterialien haben wollen. am zweiten könne man was ändern, am ersten nicht. es bleibe sein anspruch, “schwieriges” wissen zu vermitteln und abzufragen. davon wird er nicht abweichen.

    ich finde das gut so, ich will kein weichei studium, es gibt ohnehin schon zu viele bananenbieger-ökonomen. wenn da etwas gesiebt wird ist mir das gerade recht. daher wäre es sehr schädlich, die lehrevaluationen freizugeben und den wettbewerb zu anspruchslosen inhalten anzuheizen.

  2. Patrick Fitz meint:

    Hallo Sven, die Annahme, dass die Veröffentlichung der Evaluation eine Noteninflation auslösen würde, halte ich für falsch.
    Es wird sich (hoffentlich) kein Professor dazu hinreissen lassen bessere Noten zu verteilen um seine Evaluation zu verbessern. Da wären wir wieder beim Modell des “Social Brain”, das Christian erwähnt hat. Wo kämen wir hin wenn die Professoren ihren Vorlesungsanspruch an der Wertschätzung ihrer Studenten festmachen würden?
    Insofern wirst du auch kein “weichei-studium” befürchten müssen und die Tatsache, dass im Studium ausgesiebt wird (oder eben auch nicht) kann man meiner Ansicht nach nur schwer an der Veröffentlichung von Lehrevaluationen festmachen.

  3. Sven meint:

    theoretisch möglich waere ein absinken des niveaus natuerlich schon (wobei niveau hier nicht unbedingt mit noten zu tun hat) und ein trend hin zu einfacheren lehrinhalten. aber wahrscheinlich hast du recht und dazu wuerde es nicht kommen. daher wuerde ich es nicht als “falsch” bezeichnen sondern hoechstens als unzutreffend in diesem fall. aber wie gesagt, vermutlich hast du recht. der wettbewerb wuerde eher zu ansprechenderen veranstaltungen fuehren, wobei ich bezweifle, ob ein jahrelang taetiger professor in der lage ist, seine lehrmethoden weitreichender umzustellen. dennoch ist die kritik natuerlich sehr berechtigt. wenn es die evaluation gibt sollte man die ergebnisse auch veroeffentlichen. obwohl dadurch natuerlich gerüchte und wilde spekulationen bei grundstudiumsstudenten noch mehr gefuettert wuerden.

  4. Florian meint:

    Also, Sven, bitte! Wenn die Studenten (seien es jetzt relativ unerfahrene oder motiviertere aus dem Grundstudium oder alte Hasen wie du) die Evaluationsergebnisse erführen, würden damit doch keine “Gerüchte und wilde Spekulationen” gefüttert werden.
    Das Gegenteil wäre der Fall: Durch die Veröffentlichung der Evaluation würde Klarheit vermittelt werden, bei welchem Professor was gut ist und was verbesserungswürdig. Natürlich nur aus der subjektiven und verzerrten Sicht der Studenten. Aber gerade diese hat ihre Berechtigung: wer, wenn nicht die Studenten, die bei ihrem Professor in der Vorlesung sitzen sollen in der Lage sein ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen?
    Worauf aber zweifellos geachtet werden muss, ist klar: um deinen opportunistischen Wettlauf der Profs um “Wählerstimmen”, also positive Evaluationsergebnisse, die dazu führen, dass die Veranstaltungen der top-gerateten Profs überfüllt sind und dadurch die Budgets dieser Lehrstühle vergrößert werden, um diesen Wettlauf zu vermeiden also, muss die Evaluation von der Prüfung unabhängig sein. Zum Beispiel, indem die Evaluation vor der Klausur stattfindet. Und genau das passiert doch! Wenn man sich aber nun aus dem Ruf, der dem Professor vorauseilt und zum Beispiel durch alte Klausuren nicht in der Lage sieht die Klausur trotz großem Einsatz ordentlich zu bestehen, dann ist es doch gerechtfertigt, eine solche Veranstaltung, die für das Niveau, das in der Klausur verlangt wird nur unzureichend vorbereitet (oder anders gesagt: zu schwere Klausuren stellt), entsprechend zu bewerten.
    Im Idealfall natürlich objektiv….

  5. Sven meint:

    nagut, ich bin ja auch fuer eine veroeffentlichung, keine frage. ich denke nur, dass es auch nachteilige effekte gibt. mehr will ich garnicht sagen. ich erinnere mich noch ans grundstudium wo die wildesten geruechte umgingen. soetwas wuerde sicher verstaerkt durch negative evaluationsergebnisse.
    noch zu was anderem: ich habe mir auch schon ueberlegt, ob es nicht eine art garantie geben sollte, den schein zu bestehen, wenn man sich anstrengt. sozusagen: wer 1 woche lang 5 stunden am tag ein fach lernt muss auch bestehen. wenn ich danach nicht bestehe fühle ich mich ungerecht behandelt, das ist verstaendlich. andererseits sind wir doch gerade an der uni, weil es offenbar leute gibt, die bei gleichem (hohen) lernaufwand das zeug nicht verstehen wuerden. und wer gibt nun die sicherheit, dass ich, nur weil ich an der uni angenommen wurde, zu der “klugen” sorte gehoere? die uni sollte so funktionieren, dass die “klugen” es schaffen bei hohem aufwand und die “dummen” nicht. sonst könnte ja jeder erfolgreich studieren. ich denke da sind wir uns alle einig.
    es ist aber nicht klar, wer klug und wer dumm ist (die extreme bezeichung dient nur der deutlichkeit, ich hoffe das kommt so rueber). nur weil man ein abitur hat ist man noch lange nicht sicher, dass man ein kluger ist. daher ist dieses kriterium unzureichend. so kann man abschliessend sagen, dass es also durchaus “dumme” an der uni geben kann, die die klausuren eben nicht bestehen, ohne extrem viel mehr zu lernen (oder evtl. auch weil ihre lernmethoden nicht gut sind, sie alltaegliche probleme haben oder andere vorruebergehende faktoren ihre leistung beeintraechtigen). natürlich ist ein ungleichgewicht erkennbar, wenn man 20 klausuren besteht und bei einer dann 3 mal durchfaellt. ich will nur sagen, dass klausuren immer auch etwas mit glueck und zufall zu tun haben und man, nur weil man studiert, nicht verlangen kann, bei großem einsatz auch zu bestehen. ich stehe jetzt selber vor einer schwierigen klausur und muss viel lernen. ob ich es schaffe ist ungewiss aber ich weiss, dass man es definitiv schaffen kann. wenn ich jetzt ununterbrochen dafür lerne und es dennoch 2 mal nicht schaffe, andere aber doch, dann bin ich offensichtlich kein “kluger”. daher hoffe ich mal das das klappt :).

    ist jetzt ziemlich verwirrt dargestellt von mir aber ich finde, man hat kein recht auf bestandene klausuren, nur weil man viel dafuer getan hat. und wenn die veranstaltungen nicht im ansatz fuer die klausur qualifizieren (ich weiss zu gut was du meinst :( ) ist das aergerlich aber ich sehe das als unterschied zur schule: manche sachen sagt dir niemals einer und ploetzlich wird es vorrausgesetzt. klingt komisch, ist aber offenbar normal. nicht nur in der uni (man denke an frauen ;) ).

    wie dem auch sei, vielleicht werden die evaluationen auch nochmal veröffentlicht. ich glaube nicht daran. die meinung der studenten interessiert die verantwortlichen so sehr wie die waehler den politiker nach der wahl. bis es echten wettbewerb zwischen den unis gibt wird noch viel zeit ins land gehen.

  6. Sven meint:

    noch kurzer nachtrag: ich sehe in den bewertungen einfach fuer viele eine möglichkeit, rache zu ueben. einfach weil man frustriert ist. habt ihr das mitverfolgt mit diesen lehrerbewertungsportalen im internet? da wird doch auch entweder nur rache geuebt oder manipuliert. die lehrer klagen mittlerweile auch schon dagegen. solche systeme tendieren dazu, missbraucht zu werden. vor allem wenn bewerter und bewerteter icht auf einer stufe stehen-

  7. Alexander meint:

    Hmm ja. Bei Meinprof.de muss man sich die Bewertungen eines Profs schon speziell einzeln ansehen um eine ungefälschte Tendenz der Meinungen festzustellen. Die Durchschnittswerte kann man meistens in die Tonne kloppen.
    Analog werden wohl auch die schriflichten Evaluationen bei strengen Profs, im Sinne von schweren Klausuren, in der Tendenz zu schlecht ausfallen. So viel zur Rationalität.

  8. Matze meint:

    Wenn sich die Professoren so vehement dagegen wehren, dass die Evaluationen veröffentlicht werden, hilft es vielleicht, sie außerhalb der Uni zu machen. Sprich: Z. B. auf meinprof.de. Das sind dann zwar Evaluationen die nicht besonders ausführlich sind, aber immerhin. Und je mehr Leute dort ihre Evaluationen abgeben, desto objektiver wird das Gesamtbild. Wenn nicht nur Studenten dort bewerten, die aus irgendeinem Grund sauer sind, sondern alle, wird man ein realistisches Abbild der Studentenmeinung dort finden. Also los!

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