Global Marshall Plan -> Vortrag am 16.7.

9. July 2008, 18:52:23

Am 16.7. findet um 20 Uhr im Hörsaal 3044 (Aquarium) ein Vortrag von Prof. Radermacher unter dem Titel “Welt in Balance = Welt mit Zukunft!” statt.

Weitere Infos zum Vortrag: http://files.globalmarshallplan.org/08/fre_807.pdf

Über den Global Marshall Plan: http://www.globalmarshallplan.org/

Mensch und Markt - Kapitalismus aus einer psychologischen Perspektive

16. April 2008, 16:10:20

Von Christoph Breuninger (geändert am 16. 4. 2008 um 19:00)

Abstract: Der folgende Artikel geht zunächst auf die emotionale Anziehungskraft und Eleganz marktwirtschaftlicher Theorien ein. Es wird die These aufgestellt, dass unsere heutige Gesellschaft dennoch weniger freien Markt braucht. Eine geplante Beitragsreihe wird kurz vorgestellt, die diese These erläutern wird. In diesem ersten Beitrag wird entsprechend ausgeführt, dass im komplexer werdenden freien Markt die Konsumenten wachsende Kosten der Informationsbeschaffung zu tragen haben, dennoch strukturell oft nicht das bekommen können, was ihren Bedürfnisse entspräche, und ihre Bedürfnisse künstlich verändert werden.

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In der Höhle des Löwen: Professor Raffelhüschen im Neujahrsgespräch über Waldspaziergänge, Medien und die Hoffnung auf einen konstruktiven Umgang innerhalb der Fakultät

24. January 2008, 19:50:20

Das Interview führten Christian Schmidt und Johannes Vatter

ZG: Sehr geehrter Herr Professor Raffelhüschen, zunächst einmal vielen Dank, dass Sie zwischen der Bildzeitung und der FAZ noch eine Lücke für ein kurzfristiges Gespräch mit dem Zunehmenden Grenznutzen gefunden haben. Lassen Sie uns beginnen mit einem kleinen Ausflug in die Geschichte des 20. Jh. Was hat Sie bewogen Ökonom zu werden?

Raffelhüschen: Das war eine ganz komische Geschichte, denn eigentlich wollte ich in die Höhle des Löwen blicken. In den 70er Jahren, also der Zeit meiner Jugend, war ich doch, sagen wir mal, etwas links bewegt. Aber ich wollte mitreden können und musste feststellen: Der Löwe ist ganz überzeugend. (Weiterlesen »)

Privilegien der Freiheit

7. January 2008, 02:26:04

Von Johannes Vatter

Die gegenseitige Erfüllung von Bedürfnissen, der Tauschhandel, steht auch im 21.Jahrhundert im Zentrum ökonomischer Analysen. Ob Immobilienkrise, Bahnstreik oder Siemensaffären, es geht immer um das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage und die daraus entstehenden Probleme. Daran wird sich auch 2008 nichts ändern. Als Ökonomen gehen wir im Allgemeinen davon aus, dass bei den allermeisten Transaktionen beide Vertragsparteien ihre Situation verbessern. Dies wird meist aus der simplen Überlegung abgeleitet, dass ohne ein klares Interesse an einem Tauschhandel kein einziger Akteur auf dem Markt eine Willenserklärung abgegeben würde, welche erst zu einem Austausch führt. Handel produziert Nutzen, so lässt sich schlicht formulieren.

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Nur der schlechte Markt ist ein guter Markt

27. December 2007, 17:37:49

Von Christoph Breuninger

Unsere Zeit stellt uns vor eine Reihe von schwierigen Herausforderungen, angefangen von sozialer Ungerechtigkeit in Deutschland und global über ökologische Probleme bis hin zu sinkender subjektiver Lebensqualität trotz steigender Produktion und steigendem Konsum. Besonders aus Richtung der Wirtschaftswissenschaften hört man oft die These, die Probleme seien zu bewältigen, wenn der freie Markt besser funktionieren würde, was heißt: wenn man ihm staatlicherseits weniger Hemmnisse entgegenstellen würde, höchstens an der einen oder anderen Stelle einen Rahmen setzen. (Weiterlesen »)

Corporate Social Responsibility - eine kritische Betrachtung

6. December 2007, 14:51:17

Von Christian Schmidt

Viele Firmen und Konzerne merken, dass ihr Ansehen in der Öffentlichkeit nicht mehr makellos ist. Skandale, Steuerhinterziehung, Schwarzgeldkonten und Lustreisen. Hinzu kommt der Trend, der vor allem an Stammtischen laut diskutiert wird, dass die großen Bosse immer mehr verdienen, während der normale Arbeiter einen Reallohnverlust hinnehmen muss. Es braucht einen Weg, diesem Imageverlust in der Öffentlichkeit Einhalt zu gebieten. Zu zeigen, dass der Konzern fair zu seinen Angestellten ist, dass er sich um die Umwelt sorgt, dass er die Belange der Stakeholder ernst nimmt. (Weiterlesen »)

Wenn Zwei sich streiten, schweigt der Dritte…

2. December 2007, 21:49:18

In der SZ-Serie „Schwarz-Rot-Grau / Altern in Deutschland“ erschien in der Wochenendausgabe vom 10. November ein Streitgespräch, in dem es hauptsächlich um die Zukunft der Pflegeversicherung ging. Die drei Kontrahenten Klaus Fussek (Sozialpädagoge), Norbert Blüm (Arbeitsminister im Ruhestand) und „unser“ Bernd Raffelhüschen lieferten sich dabei einen offenen Schlagabtausch, bei dem vor allem Blüm und Raffelhüschen sich zunächst nichts schenkten:

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