Prof. Bertola on European labour markets, his stay in Freiburg and the success of Italien economists

3. Juli 2009, 13:15:11

ZG: Prof. Bertola, you received your PhD at the MIT, you taught in Princeton and the European University Institute in Florence. You have been an associate editor of journals like Economic Policy, Macroeconomic Dynamics, The European Economic Review and The Review of Economic Studies. And you advised the European Commission as well as the European Central Bank. Needless to say that your work is also published in all major journals… What are you doing here in Freiburg?
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Professor Fitzenberger im Gespräch über Motivation, bedingte Wahrscheinlichkeiten und Wege aus der Massenarbeitslosigkeit – 2. Teil

6. April 2009, 08:04:24

ZG: Herr Fitzenberger, lassen Sie uns den zweiten Teil dieses Gespräches mit einer statistischen Frage beginnen: Kennen Sie das Monty-Hall-Dilemma?

Fitzenberger: Nein.

ZG: Stellen Sie sich also vor, Sie wären Teilnehmer einer Quizshow. Es gibt drei Türen, von denen eine mit einem Preis bestückt ist. Sie wählen eine der Türen aus, woraufhin der Showmaster, der den Inhalt jeder Tür kennt, eine andere Tür öffnet, hinter der sich eine Niete befindet. Würden Sie unter diesen Bedingungen noch einmal neu entscheiden und zu der verbleibenden geschlossenen Tür wechseln?
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Professor Fitzenberger im Gespräch über Motivation, bedingte Wahrscheinlichkeiten und Wege aus der Massenarbeitslosigkeit – 1. Teil

30. März 2009, 17:47:53

ZG: Herr Fitzenberger, sie sind einer der ausgewiesensten Arbeitsmarktökonomen in Deutschland. Lassen sie uns zunächst eine grundsätzliche Frage stellen. Warum arbeiten Sie?

Fitzenberger: Das ist nicht schwer zu beantworten. Ich interessiere mich für die Themen, mit denen ich mich beschäftige. Bereits als Abiturient habe ich mir das Berufsziel gesteckt, den Arbeitsmarkt in Deutschland zu verstehen und zu wissen, wie man Arbeitslosigkeit bekämpfen kann. Deshalb habe ich VWL studiert. Und da Ich meinen komparativen Vorteil in Mathematik und Statistik sah, habe ich mich dabei so quantitativ wie möglich ausgerichtet. Für mich ist es eine Berufung. Ich kann mir keinen schöneren Job vorstellen.
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Professor Rehkugler im Gespräch, Teil 3: Über das schwierige Verhältnis von Moral und Investition, Corporate Social Responsiblitiy und eine neue Wertorientierung

20. Juli 2008, 12:21:24

ZG: Lassen Sie uns noch etwas über nachhaltigere Themen sprechen. Die Frage nach der optimalen Investition hat Sie wahrscheinlich über Ihre gesamte Berufsdauer begleitet. Die Theorie und meist auch Praxis lehrt, dass man - wie bereits angeklungen - kaum schlauer sein kann als der Markt. Was wir manchmal unheimlich finden ist, dass sich trotzdem die ganze Welt Gedanken darum macht, wo die besten Renditen zu holen sind. Kaum jemand denkt hingegen darüber nach, was eigentlich mit dem Geld passiert? Denken Sie darüber nach was Ihr Vermögen in der Welt bewegt?

R: Es gilt zwei Typen von Kapitalgebern auseinander zu halten. Den, der ein langfristiges, nachhaltiges Verhältnis zu seiner Firma hat - ich nenne ihn den personalistischen Investor, und den, der im Grunde eben der freischwebende Kapitalist ist - ich nenne ihn den kapitalistischen Investor. (Weiterlesen »)

Professor Rehkugler im Gespräch, Teil 2: Ursachen, Auswirkungen, Prognosen - alles über die Subprimekrise!

14. Juli 2008, 10:30:02

ZG: Es gehen Gerüchte um, dass Sie in letzter Zeit in den Vorlesungen etwas nervös waren, was möglicherweise damit zu tun haben könnte, dass Sie das gesamte Verwandtschaftsvermögen verwalten. Können Sie nachts noch ruhig schlafen?

R: Ich verwalte kein Vermögen, wie kommen Sie darauf? Meine Familie und Verwandtschaft gehört eher zum ärmeren Teil er Bevölkerung. Es macht mich eher unruhig, wenn Sie sagen, dass ich nervös in den Vorlesungen war.

ZG: Wir wollten damit auch eher die gegenwärtigen Turbulenzen an den Finanzmärten thematisieren. Lassen Sie es uns so formulieren: Wie steht es um ihr persönliches Portfolio?
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Professor Rehkugler im Gespräch Teil 1. Über Zukunftspläne, seine Jahre in der freien Wirtschaft und eine mögliche Ausrichtung der Fakultät

7. Juli 2008, 22:54:15

ZG: Herr Professor Rehkugler, es freut uns mit Ihnen ins Gespräch zu kommen, vor allem auch, weil Sie wahrscheinlich nicht mehr ewig unserer Fakultät erhalten bleiben werden. Daher die Frage für die Studenten vorab: Wie lange kann man noch auf Ihre Lehrkompetenz bauen?

Definitiv bis zur Pflichtgrenze 31.3.2009. Das ist also gerade noch das kommende Wintersemester. Ich habe aber einen Antrag beim Ministerium auf ein weiteres Semester laufen.
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Prof. Landmann im Gespräch mit dem Zunehmenden Grenznutzen über die bevorstehenden Berufungskommissionen, eine keynesianische Renaissance in den USA und die Möglichkeit das Denken von Studenten zu verändern

7. März 2008, 18:12:32

Das Interview führten Johannes Vatter und Christoph Breuninger

ZG: Sehr geehrter Herr Professor Landmann, wir freuen uns sehr, dass wir auch Sie für unsere Reihe „Professoren im Gespräch“ gewinnen konnten. Sind Sie mit dem vergangenen Semester zufrieden?

Landmann: Ob das Semester gut gelaufen ist, müssen Sie die Studenten fragen. Ich für meinen Teil beurteile eine Vorlesung erst, wenn die Klausuren korrigiert sind. (Weiterlesen »)

In der Höhle des Löwen: Professor Raffelhüschen im Neujahrsgespräch über Waldspaziergänge, Medien und die Hoffnung auf einen konstruktiven Umgang innerhalb der Fakultät

24. Januar 2008, 19:50:20

Das Interview führten Christian Schmidt und Johannes Vatter

ZG: Sehr geehrter Herr Professor Raffelhüschen, zunächst einmal vielen Dank, dass Sie zwischen der Bildzeitung und der FAZ noch eine Lücke für ein kurzfristiges Gespräch mit dem Zunehmenden Grenznutzen gefunden haben. Lassen Sie uns beginnen mit einem kleinen Ausflug in die Geschichte des 20. Jh. Was hat Sie bewogen Ökonom zu werden?

Raffelhüschen: Das war eine ganz komische Geschichte, denn eigentlich wollte ich in die Höhle des Löwen blicken. In den 70er Jahren, also der Zeit meiner Jugend, war ich doch, sagen wir mal, etwas links bewegt. Aber ich wollte mitreden können und musste feststellen: Der Löwe ist ganz überzeugend. (Weiterlesen »)

Professor Vanberg über Hayek, soziale Gerechtigkeit und die Beatles

2. Dezember 2007, 22:14:30

Zunehmender Grenznutzen: Herr Professor Vanberg, als einer der erfahrensten Professoren unserer Fakultät haben Sie die Ehre einen ersten Beitrag für den „Zunehmenden Grenznutzen“ zu leisten. Wie geht es Ihnen heute Morgen?

Vanberg: Es kommt auf Ihren Maßstab für Erfahrung an. Mir geht es gut, danke.

ZG: Nun, Sie haben bereits an vielen Orten gearbeitet und gewirkt, in Mannheim, Berlin, in den Vereinigten Staaten, seit 1995 hier in Freiburg. Bevor Sie Ökonom wurden, haben Sie sich als Student aber mit der Soziologie auseinandergesetzt. Warum?

Vanberg: Zu meiner Schulzeit war ich eigentlich naturwissenschaftlich interessiert. Dann habe ich mich im Rahmen eines Referats mit Marx beschäftigt. Zwar konnte ich mich nicht nachhaltig für diese Ideen begeistern, aber mein Interesse an gesellschaftlichen Fragen war so sehr geweckt, dass ich mich dazu entschloss Soziologie zu studieren. Mein Lateinlehrer war sehr entsetzt als er von meiner Entscheidung erfuhr: „Herr Vanberg, studieren Sie doch nicht so ein absurdes Fach, studieren Sie etwas ordentliches, studieren Sie Latein!“ Ich bin seinem Ratschlag aber nicht gefolgt…

ZG: Wie kam es, dass Sie sich mit der Zeit den Wirtschaftswissenschaften angenähert haben?

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